, ,

Auch Sune Krey verlässt Berlin berufsbedingt

Mit Sune Krey zieht es den nächsten Spieler der 1. Männer aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Bei Sune geht es nach Hamburg, in den Norden, na klar. Und damit verliert Blauweiß den mit 57 Toren erfolgreichsten Siebenmeterschützen der abgelaufenen Saison. Mit hanseatischer Ruhe verwandelte, ja, arbeitete er die Bälle in das generische Gehäuse. Kunst war das nicht, aber mit 78,08 % absolut effizient und bärenstark.

Verlässlich und ehrgeizig, dabei aber immer unaufgeregt, sachlich und ruhig. Gerade letztere Charaktereigenschaften werden schwer zu ersetzen sein und waren ein nicht zu unterschätzender, unsichtbarer Erfolgsfaktor. „Zum einen wird uns Sune als verlässliche Stütze auf dem Feld fehlen, zum anderen mir persönlich als ein Stückchen Heimat aus dem Norden“, unterstreicht Trainer Sparke die Bedeutung und ergänzt: „Äußerst dankbar bin ich auch für deine rechnerischen Fähigkeiten! In dem ein oder anderen Wettkampf warst du, oft still und leise, mein mathematischer Leuchtturm.“

Zum Abschied gewinnt Sune allerdings nicht nur die Siebenmeter-Oberliga-Kanone, sondern auch die mannschaftsinterne Statistik. 81 Treffer und damit noch vor der schewetzkyschen Rückraumzange. Und noch eine letzte Statistik, eine gefühlte Statistik, ist übermittelt. Kam Sune zu Blauweiß, ob in der Rückrunde der Saison 2016/2017 als Garant einer fast verlustpunktfreien Halbserie oder zur Rückrunde der Saison 2018/2019, wurde die Mannschaft besser. Wir wünschen dir in Hamburg alles Gute. Und wenn es bei uns mal nicht so läuft, erwarten wir dich zurück!