Am vergangenen Samstag ging es für die Männer von Basti Viehstädt über die Spree zu Narva Berlin. Ebenso wie am letzten Spieltag, musste auch an diesem Samstag wieder eine Sahneleistung der gesamten Mannschaft für einen Punktgewinn auf die Platte gebracht werden. Narva hatte bisher nur gegen BTV verloren und hatte ansonsten alle Spiele meist deutlich für sich entscheiden können.

Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem jedes Tor wieder vom jeweiligen Gegner egalisiert wurde. Bis zum 10:10 in der 27. Minute konnte sich kein Team absetzen. Dann schien bei den Blau-Weißen der Fokus etwas nachzulassen und Narva konnte sich beinahe mit dem Pausenpfiff erstmalig mit zwei Toren absetzen. In der Kabine sollten neue Kräfte mobilisiert werden und an die Leistung der ersten Halbzeit angeknüpft werden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich das bereits vorher elektrisierende Spiel weiter und nahm an Spannung weiter zu. Der zum Ende der ersten Halbzeit entstandene Zwei-Tore-Vorsprung konnte von Narva bis Mitte der 39. Minute (19:17) gehalten werden. Dann allerdings drehte Blau-Weiß auf. Innerhalb von zehn Minuten konnte man sich, durch die typische Blau-Weiße Spielweise mit sehr viel Tempo und Kampf, mit vier Toren von den Hausherren absetzen (21:25). Auch eine zwischenzeitliche Auszeit konnte die Mannschaft nicht irritieren und der Fokus auf das eigene Spiel wurde gehalten. Bis zum 24:27 in der 54. Minute sah es sehr nach einem doppelten Punktgewinn für die Männer aus Tempelhof aus. Dann kamen allerdings einige Unkonzentriertheiten dazu und auch die Abschlüsse wurden nicht mehr zum Torerfolg genutzt. Letztlich stand ein 28:28 Unentschieden auf der Anzeigetafel, mit dem man alles in allem sehr zufrieden sein kann.

Auf dieses Spiel lässt sich in den kommenden Wochen aufbauen.

Thieße, Petersen, Münchow (2), Jobs (1), Quente (3), Rohrbeck K. (1), Stark, Schewetzky (6), Krist (4), Rohrbeck F. (3), Dag (3), Kern (3), Büttner, Tellner (2)