In der Sporthalle Neuhofer Straße im Süden Berlins stand vergangenes Wochenende das Pokal Final-Four für unsere Erste Männermannschaft auf dem Programm. Vor einer rappelvollen Kulisse und phänomenaler Stimmung lieferten sich beide Mannschaften einen über weite Strecken ansehnlichen Handball-Kampf – mit allem, was dazu gehört. Mit der Schlusssirene mussten die Blau-Weißen jedoch eine Niederlage hinnehmen.

Am Ende war es der Anfang, welcher unsere Männer schon früh vor eine schwer lösbare Aufgabe stellte. Nach ausgeglichenem Start fing sich Georg Jobs in der 13. Minute eine Rote Karte. Eine löchrige Abwehr und ein fehleranfälliger Angriff ließ Rudow bis auf neun Tore wegziehen. Erst ab der 20. Spielminute fingen sich unsere Männer und nahmen den Kampf erneut auf – zur Halbzeit waren es sechs Tore zurück (16:10).

Die zweite Hälfte begann an Härte und die Schiedsrichter verteilten gerne Zeitstrafen und 7-Meter. Die Abwehr stand nun kompakter, im Angriff wurde mit Wille in die Lücken gezogen – wenn auch weiterhin fehlerbehaftet. In der 52. Spielminute haben wir uns bis auf zwei Tore herangekämpft, bevor sich Torwart Andi Thieße die nächste, unnötige Rote Karte für die blau-weißen holte. Eine Aktion, welche am Ende den nötigen Push wohl verhindert hat und das Momentum wieder in Rudower Hände bewegte. Diese konnten im Anschluss unsere Männer solide auf Distanz halten und mit einem 27:24 den verdienten Finaleinzug feiern.