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m2: Bruchlandung in Gatow mit Happy End

Am Sonnabend ging es an den äußeren Rand von Spandau. Die zweite Männer in guter Besetzung wollte die aktuelle Siegesserie fortsetzen.

Die Forderungen blieben dieselben wie in allen bisherigen Saisonspielen. Tempo, schnelle Mitte, Außen raus und im Positionsangriff Spielzüge spielen.

Am Tempo scheiterte es nicht, dafür aber an der Konzentration der Spieler. Die Mannen unserer zweiten schafften es zu keiner Zeit, sich in der ersten Hälfte abzusetzen. Immer wieder gab es unnötige Ballverluste und abspiele. Desto öfter waren es die Einzelaktionen im eins-gegen-eins, die die Torerfolge brachten.

In der eigenen Abwehr fehlten Biss und Entschlossenheit. Zu oft begleitete man lediglich die Gegenspieler, statt diese festzumachen. Trainer Keller nahm in der 13. Minute die erste Auszeit, um seine Spieler wachzurütteln.

Doch es ging erst mal vom Spielverlauf weiter wie zuvor. Erst zum Ende des ersten Durchgangs fing sich die Abwehr und die Angriffe wurden etwas durchdachter. Nach 30 Minuten ließ die Ausdauer des Gegners etwas nach und man konnte vor der Pause in Führung gehen.

Zwischenstand 15:16

In Hälfte zwei starteten unsere Mannen etwas besser. Man konnte sich mit einem drei-Torelauf leicht absetzen. Wesentlich konzentrierter spielte man allerdings nicht. Eher waren es Thießes Paraden, die den anfänglichen Führungsausbau ermöglichten. Im Laufe des zweiten Durchgangs gingen den Blau-Weißen aus Spandau die Luft aus und die Blau-Weißen aus Tempelhof vergrößerten stetig den Vorsprung.
Am Ende stand es 26:35.

Ein Sieg ist ein Sieg. Und am Ende der Saison fragt keiner mehr, wie man gewann. Allerdings wird die Mannschaft zum nächsten Auftritt wesentlich mehr Konzentration und Aggressivität zeigen müssen. Denn es gibt in jeder Liga Mannschaften, die solche Spiele gerne bestrafen und das ist nicht der Anspruch von Trainer Keller sowie der Spieler der zweiten Männer.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und kommendes Wochenende sind um 9:30 Uhr die Frühaufsteher gegen SSC Südwest gefragt.

Danke fürs Mitfiebern und Sportfrei!