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m2/m3: erfolgreicher Heimspieltag

Den Anfang machte die m2 gegen die bis dato ungeschlagene Mannschaft Borussia Friedrichsfelde II. Die ersten fünf Spielminuten wurden zum gegenseitigen Beschnuppern genutzt und gestalteten sich ausgeglichen (3:3). Anschließend gelang es uns besser, die schnellen Beine auszuspielen und die Positionsangriffe zielstrebig vorzutragen. Ein guter Mix aus Würfen aus der zweiten Reihe, Durchbrüchen in die Nahwurfzone und einfachen Gegenstößen generierten bis Mitte der ersten Spielhälfte leichte Vorteile für die Heimmannschaft (9:7). Die Ostberliner reagierten darauf mit einer Auszeit aus der wir jedoch besser heraus starteten. Unter anderem über einen feinen 25m Kempapass und einen gehaltenen Siebenmeter wuchs der Abstand bis zur Pause auf  20:12.

Während wir in einigen Saisonspielen mit solchen Vorsprüngen leider häufig in den Verwaltungsmodus umschalteten, konnte am Samstag der Hunger auf den Torerfolg erfreulicherweise über die Pause gerettet werden. Die Borussen hielten nach Kräften dagegen und schenkten uns noch einiges ein. Insgesamt wurde das Deckungsspiel auf beiden Seiten jetzt etwas vernachlässigt, sodass beim Schlusspfiff beim Stand von 41:27 eine für unsere Spielklasse ungewöhnlich hohe Tortaktung zu Buche stand. Die hohe Anzahl an Gegentoren wird sicher noch Einfluss auf die Gestaltung der kommenden Einheiten haben. Schlussendlich konnte ein Konkurrent um die vorderen Tabellenplätze aber auf Abstand gehalten werden.

Bis Weihnachten stehen noch zwei Vergleiche bei SG GM/BTSV 1850 II sowie SSC Südwest an.

 

Die m3 hatte es im Anschluss mit VfL Humboldt zu tun. Die wenigen (aber ziemlich geil lauten) Zuschauer sahen die sicherlich schwächste erste Viertelstunde unserer bisherigen Saison. Unmengen von technischen Fehlern, blödsinnigen Abschlüssen und allgemeine Ideenlosigkeit im Angriff gingen Hand in Hand mit dem fehlenden Zugriff in der Abwehr. Minute 15 standen den selbst geworfenen 4 Toren 7 des Gegners gegenüber. Das sollte die höchste Führung der Gäste bleiben. Während sich die Deckung zunächst nicht steigern konnte, kam wenigstens der Angriff in den Schwung und konservierte den Abstand. Infolge einer kleinen Umstellung in der Abwehr fanden die Jungs dann zurück zum Glauben in die eigenen Stärken. Ein 7:10 konnte bis zur Pause in ein 15:13 verwandelt werden. Trotzdem: dit war bis hierhin jar nüscht und das wussten auch alle. Es brauchte kein großes Gebrüll im Kabinengang um die Jungs wieder auf Kurs zu bringen. Die Steigerung in der Abwehrleistung und die bessere Wurfauswahl ermöglichten einen 6:0 Lauf in den ersten 9 Minuten des zweiten Abschnitts. Als die Gäste in Minute 41 ihr erstes Tor im Spielhälfte zwei erzielten, schien die Messe bereits gelesen. Umso erfreulicher, dass wir jetzt nicht in die satte Zufriedenheit abtauchten, sondern nachlegen wollten. Speziell die letzten 7 Minuten, in denen wir von 27:20 nochmals auf 34:20 erhöhen konnten, sprechen nicht nur dafür, dass sich die Runden in der Vorbereitung gelohnt haben, sondern auch dafür, dass der Hunger auf die kleinen und großen Erfolge wächst.

Kommendes Wochenende ist spielfrei. Dann warten Turbine (Dienstag) und SG GM/BTSV 1850 II (Samstag) jeweils auswärts in der englischen Woche auf uns. Den Jahresabschluss wird das Auswärtsspiel bei der SG Hermsd.-Waidm.lust III bilden.