Am vorletzten Spieltag dieser Saison empfingen wir unsere Gäste aus Hellersdorf zum Showdown. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Hellersdorfer, hatten wir doch einen dieser gebrauchten Tage erwischt. Wir leiden allerdings auch nicht unter Realitätsverlust und wußten, dass es mehr als eine Herkulesaufgabe sein würde die Gäste zu bezwingen. Aber, man weiß ja nie.

Gleich zu Beginn waren wir noch nicht von unserem eigenen Können überzeugt und kamen recht schnell und für viele erwartet in Rückstand. Beim 3:10 fanden wir es an der Zeit für ein Teamgespräch. Nach Umstellung auf einigen Positionen konnten wir immerhin den Abstand mit 7 Toren zur Halbzeitpause konstant halten. Grund hierfür war auch der bessere Zugriff in der Abwehr.

In der zweiten Hälfte bekamen wir nun wesentlich häufiger den Zugriff und konnten uns Tor für Tor in Schwerstarbeit heran kämpfen. Es war ein hartes aber nicht unfaires Spiel. Die beiden Schiedsrichter Hartmann und Weißenfels begleiteten das Spiel und drängten sich nicht durch kuriose Entscheidungen in den Vordergrund. Geschuldet war das Herankommen sicherlich auch dem Umstand, dass nicht immer die erste Garde der Gäste auf dem Feld stand. Doch auch die Nachrücker können Handball spielen. Mit jedem abgewehrten Ball und jedem Erfolg im Angriff wuchs das Selbstvertrauen unserer Jungs. Alles in allem haben sie sich das knappe Ergebnis von 23:27 redlich verdient. Das sie kämpfen können haben sie nun bereits innerhalb von einer Woche zweimal gezeigt. Nun wollen wir die Saison mit einem Sieg zu Hause gegen Rudow beenden.