Blau-Weiss Handball
einmal immer Blau-Weisser

Klare Niederlage in Lübbenau – Blau-Weiß verliert wichtigen Anschluss (16:35)

Das Auswärtsspiel beim formstarken Team aus Lübbenau stand für Blau-Weiß 90 Tempelhof unter besonderer Bedeutung. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel wollte man im direkten Vergleich Boden gutmachen und den Anschluss im Tabellenkeller halten. Doch gegen die aktuell sehr stabile Brandenburger Mannschaft gerieten die Tempelhofer früh ins Hintertreffen.Früher Einbruch nach ausgeglichenem Beginn.Die Anfangsphase verlief zunächst ausgeglichen. Nach fünf Minuten stand es 2:2 –zweimal wurde Erdmann auf Außen stark freigespielt und verwandelte sicher.Doch danach übernahm Lübbenau zunehmend das Kommando. Ein 5:0-Lauf brachte die Hausherren mit 7:2 in Führung. Vor allem die starke zweite Welle der Brandenburger bereitete Blau-Weiß große Probleme, zudem wurden die Außen immer wieder konsequent freigespielt.Nach 20 Minuten sah sich Trainer Sebastian Viehstädt beim Stand von 11:4 zur Auszeit gezwungen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass Tempelhof offensiv kaum Lösungen fand. Einzig Petersen im Tor zeigte eine ordentliche Leistung und verhinderte mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand.Lübbenau setzte sich weiter ab – angetrieben von starken Rückraumwürfen durch Papp und Heine. Blau-Weiß blieb gegen die gut organisierte Defensive harmlos, insbesondere aus dem Rückraum fehlte jede Durchschlagskraft. Zur Halbzeit war beim Stand von 18:6 die Partie bereits deutlich in Richtung der Gastgeber gekippt.Zweite Halbzeit: Mehr Einsatz, aber keine WendeNach dem Seitenwechsel war das Spiel faktisch entschieden. Immerhin zeigte sich Blau-Weiß offensiv etwas verbessert. Schewetzky traf mehrfach aus dem Rückraum, und Nitschke setzte mit Durchbrüchen Akzente. Dennoch blieb der Abstand konstant hoch.

In der 38. Minute nahm Lübbenau beim Stand von 23:12 eine Auszeit – ohne dass sich am Spielverlauf noch Entscheidendes änderte. Die Partie wurde zunehmend ruppiger, der Frust auf Tempelhofer Seite war spürbar. Technische Fehler und Fehlpässe häuften sich weiter.Nach 52 Minuten stand es 32:15, ehe die Begegnung in der Schlussphase unnötig hitzig wurde. Auf beiden Seiten kam es zu Unsportlichkeiten, einzelne Aktionen bewegten sich an der Grenze zur Gesundheitsgefährdung. Das Spiel verlor dadurch weiter an sportlicher Qualität